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BlackPoint Evolution Fund D
ISIN: LU2369268854 / WKN: A3CVWC
Ausgabepreis
98,06 €
16.04.2024
Rücknahmepreis
98,06 €
16.04.2024
Fondsvermögen
237.002.716,80 €
16.04.2024
Kategorie
Mischfonds
Währung
EUR
Risikoindikator (SRI)
3

Übersicht & Key Facts

Anlagepolitik

Der BlackPoint Evolution Fund verfolgt einen ausgewogenen vermögensverwaltenden Ansatz und wird aktiv und somit nicht anhand eines Indexes als Bezugsgrundlage verwaltet. Durch die flexible Investition in Aktien und Anleihen, in Verbindung mit der kontinuierlichen taktischen Anpassung des Portfolios, soll eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten, kombiniert mit einem gewissen Schutz des Vermögens bei fallenden Märkten, erreicht werden. 

In seiner strategischen Vermögensaufteilung wird mehrheitlich weltweit in Aktien und zu etwa einem Drittel in Anleihen angelegt. Die Basis hierfür ist ein Aktienportfolio, das etablierte und dynamische Eliteunternehmen kombiniert – das „DARWIN Portfolio“. Während die Etablierten bereits starke Erträge prognostizierbar generieren, liegt das Potential für höheres Wachstum der Dynamischen oftmals in disruptiven neuen Geschäftsmodellen. Diese robuste Kombination vereint die Widerstandskraft und die Anpassungsfähigkeit dieser Unternehmen. Eigenschaften, die entscheidend sind, um unterschiedliche Marktphasen erfolgreich zu überstehen. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-Kriterien und die Unterstützung der 10 Prinzipien der UN Global Compact Pillars in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention gehören ebenfalls zur Anlagepolitik.


Mögliche wesentliche Risiken von Fonds dieser Risikoklasse

Höhere Kursrisiken im Aktien-, Zins- und Währungsbereich sowie Bonitätsrisiken, die zu möglichen Kapitalverlusten führen können.


Risikohinweis: Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung/der von dem Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteilspreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.

Key Facts

Fondskategorie Mischfonds (Multi-Asset)
Fondsdomizil/Typ Luxemburg / FCP UCITS V
Fondswährung EUR
Auflagedatum (erstes NAV) Anteilsklassen A, B und C: 03.11.2021, Anteilsklasse D: 18.10.2021
Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.
Verwaltung IPConcept (Luxemburg) S.A.
Depotbank DZ PRIVATBANK S.A.
Fondsmanager BlackPoint Asset Management GmbH
Vertriebszulassung DE, AT, LU
Handelbarkeit täglich (Orderschlusszeit: 14:00 Uhr)
Mindesterstanlage Anteilsklassen A und B: keine, Anteilsklasse C: 5,0 Mio. €, Anteilsklasse D: 50,0 Mio. € (geschlossen)
Ertragsverwendung ausschüttend
Zielfondsfähig ja
Teilfreistellung[1] 15% (Privatanleger)

Kosten

Ausgabeaufschlag[2] Anteilsklasse A: max. 4%, Anteilsklassen B, C und D: keiner
Laufende Kostenp.a. Anteilsklassen A: 2,19% / B: 1,31% / C: 1,08% / D: 0,92%
Performancegebühr keine

Zielmarkt[3]

Anlegertyp Private/professionelle Kunden / Geeignete Gegenpartei
Kenntnisse Basiskenntnisse und/oder –erfahrungen mit Finanzprodukten
Anlageziele Allgemeine Vermögensbildung / Vermögensoptimierung
Verlust-Tragfähigkeit Der Anleger kann Verluste tragen (bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals).
Gesamt-risikoindikator (SRI) 3
Risikoprofil[4] wachstumsorientiert
Empfohlene Haltedauer langfristig (> 5 Jahre)
Spezielle Anforderungen Nachhaltigkeit (ESG) / Green Investment (Art. 8, SFDR)

[1] Die Teilfreistellung dient als Ausgleich für bestimmte Steuern, die bereits auf Fondsebene erhoben wurden. Die steuerpflichtigen Erträge des Fonds, zum Beispiel bei einer Ausschüttung, sind daher in Höhe des genannten Prozentsatzes steuerfrei. Für mehr Informationen hierzu: https://www.bvi.de/faq/faq-besteuerung-von-investmentfonds/ (Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.)

[2] Zugunsten des jeweiligen Vermittlers

[3] Für diesen Fonds ist kein negativer Zielmarkt klassifiziert. Der graue Zielmarkt wird auf dieser Website nicht dargestellt.

[4] Der von der Verwaltungsgesellschaft verwaltete Teilfonds BlackPoint Evolution Fund wird dem Risikoprofil „wachstumsorientiert“ zugeordnet. Die Beschreibung des Risikoprofils wurde unter der Voraussetzung von normal funktionierenden Märkten erstellt. In unvorhergesehenen Marktsituationen oder Marktstörungen aufgrund nicht funktionierender Märkte können weitergehende Risiken als die im Risikoprofil genannten auftreten. Der Teilfonds eignet sich für wachstumsorientierte Anleger. Aufgrund der Zusammensetzung des Netto-Teilfondsvermögens besteht ein hohes Gesamtrisiko, dem auch hohe Ertragschancen gegenüberstehen. Die Risiken können insbesondere aus Währungs-, Bonitäts- und Kursrisiken, sowie aus Risiken, die aus den Änderungen des Marktzinsniveaus resultieren, bestehen.

Wertentwicklung

Performance Chart

Wertentwicklung (am 16.04.2024)

1 Monat-0,79%
3 Monate3,72%
6 Monate8,22%
lfd. Jahr3,82%
1 Jahr8,87%
Seit Auflage-1,94%

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden (am 16.04.2024)

Am Tag der Anlage (Ausgabeaufschlag)0,00%
16.04.2023 - 16.04.20248,87%
16.04.2022 - 16.04.2023-4,59%
 2024202320222021
Jan.2,21%4,00%-6,12%
Feb.1,25%0,02%-2,90%
März1,82%1,05%1,75%
Apr.-1,48%0,71%-1,43%
Mai1,30%-3,69%
Juni0,87%-3,59%
Juli2,23%4,96%
Aug.-1,61%-2,40%
Sept.-2,17%-5,06%
Okt.-2,12%1,33%0,47%
Nov.3,89%1,33%0,86%
Dez.3,18%-2,38%0,89%
Laufendes Jahr3,82%11,66%-17,26%2,23%

Die Wertentwicklungsangabe in den vergangenen 12-Monats-Perioden bezieht sich auf die jeweils angegebenen 12-Monats-Perioden. An Tagen, die auf einen Feiertag oder ein Wochenende fallen, wird der Kurs des Vortages bzw. der jeweils letztmöglich verfügbare Kurs zugrunde gelegt, da an diesen Tagen keine Kursfeststellung möglich ist.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Annahme: Ein Anleger möchte für 1000 Euro Anteile erwerben. Bei einem max. Ausgabeaufschlag von 4,00% muss er dafür 1040,00 Euro aufwenden. Die Bruttowertentwicklung (BVI-Methode) berücksichtigt alle auf Fondsebene anfallenden Kosten, die Nettowertentwicklung zusätzlich den Ausgabeaufschlag; weitere Kosten können auf Anlegerebene anfallen (z.B. Depotkosten). Da der Ausgabeaufschlag nur im 1. Jahr anfällt unterscheidet sich die Darstellung brutto/netto nur in diesem Jahr.

Portfolio

Portfoliostruktur

Stand: 31.03.2024

Aktien
Equities Europe18,00%
Equities USA33,30%
Equities EM2,52%
Equities Asia/Other0,00%
Anleihen
Corp. Bonds IG14,67%
Corp. Bonds HY/NR12,21%
Gvt. Bonds DM8,20%
Cov. Bonds0,00%
Bonds EM6,16%
Andere
Other/Gold3,67%
Kasse
Cash1,27%

Key Facts Aktien-Portfolio

# Positionen37
Marktkap. (EUR Mrd.)497,072
Dividendenrendite2,14%
KGV20,1

Key Facts Anleihen-Portfolio

# Positionen (Emittenten)92 (77)
Duration ("to Worst")6,3
Kupon2,75%
Rend. bis Fäll.5,00%
Rend. ("to Worst")4,83%

Größte Einzelwerte

in % des Gesamtvermögens

Allianz3,99 %
Pl. Cat Bond3,19 %
SAP2,93 %
Visa2,80 %
Microsoft2,63 %
Novo Nordisk2,36 %
Alphabet2,35 %
Meta2,26 %
LVMH2,18 %
Thermo Fisher2,11 %

Währungsstruktur

in % des Gesamtvermögens

EUR56,96 %
USD (net)32,62 %
GBP2,48 %
DKK2,36 %
HKD2,34 %
SEK1,98 %
CHF1,26 %

Branchenstruktur Aktien

in % des Aktienvermögens

Health Care21,52 %
Financials20,68 %
Information Technology19,16 %
Consumer Discretionary13,55 %
Communication Services11,74 %
Consumer Staples8,42 %
Industrials4,94 %
Materials0,00 %

Branchenstruktur Anleihen

in % des Anleihevermögens

Government32,08 %
Financials24,01 %
Consumer Staples13,39 %
Consumer Discretionary10,77 %
Communication Services9,60 %
Information Technology3,78 %
Utilities2,64 %
Materials1,62 %
Industrials1,19 %
Energy0,92 %
Other0,00 %

Länderstruktur Aktien

in % des Aktienvermögens

United States of America58,88 %
Germany16,35 %
China4,68 %
United Kingdom4,61 %
Denmark4,38 %
France4,05 %
Sweden3,23 %
Switzerland3,16 %
Canada0,65 %
Netherlands0,00 %
Norway0,00 %
Other0,00 %

Länderstruktur Anleihen

in % des Anleihevermögens

United States of America34,70 %
Other25,41 %
France13,31 %
Germany8,51 %
Sweden3,54 %
United Kingdom3,27 %
Spain3,23 %
Luxembourg2,38 %
Australia2,28 %
United Arab Emirates2,04 %
Italy1,33 %

Anleihebonität

in % des Anleihevermögens

BBB36,57 %
NR/Other19,35 %
AA16,39 %
BB13,92 %
A6,38 %
B5,65 %
AAA1,75 %

Angaben in Prozent des Fondsvolumens, soweit nicht anders angegeben. Die vollständige Zusammensetzung der Portfoliostruktur erhalten Sie bei der BlackPoint Asset Management GmbH, Herrnstr. 44, 80539 München und bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft der BlackPoint Evolution Funds, IPConcept (Luxemburg) S.A., 4, rue Thomas Edison, L-1445 Strassen, Luxembourg.

Management

Alexander Pirpamer v1
Alexander Pirpamer / Geschäftsführer, Portfolio Management

Alexander Pirpamer war zwischen 2010 und 2021 für Reimann Investors Asset Management tätig, zuletzt als Geschäftsführer und Leiter Asset Allocation und Research.

Zuvor war er als Senior Fondsmanager bei Activest, später Pioneer Investments, für verschiedene Aktien-, Misch- und Dachfonds verantwortlich, auch im Rahmen der Vermögensverwaltung der HypoVereinsbank mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro. In dieser Funktion entwickelte Alexander Pirpamer einige proprietäre Asset Allocation- und Einzeltitel-Selektions-Modelle, die für die Verwaltung mehrerer Investmentfonds und institutioneller Mandate erfolgreich eingesetzt wurden.

Das Studium der Volkswirtschaft absolvierte er an der Universität Augsburg und erlangte später seinen Abschluss als Master in Business Administration an der European University in Montreux, Schweiz.

Marcel Huber v4
Marcel Huber / Senior Portfolio Manager

Marcel Huber blickt auf über 10 Jahre Erfahrung im Fondsmanagement des Munich Re Konzerns zurück, zuletzt als Senior Portfoliomanager im Multi-Asset-Team und zuvor im Fixed Income Credit-Team der MEAG.

In dieser Funktion verantwortete er das Management von Flagship-Funds für den Munich Re-Konzern, sowohl in Form von Spezialfonds und institutionellen Mandaten als auch in Form von mehreren erfolgreichen Publikumsfonds. Das verantwortete Gesamtvolumen lag in allen Stationen jeweils bei über einer Milliarde Euro.

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte er erfolgreich an der Fernuniversität Hagen und erlangte später seinen Master in Business Administration mit Auszeichnung an der Bradford University und der Toulouse Business School in Bradford, Toulouse und Dubai.

Monatskommentare
Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor! (Goethe, Faust.)

Für den Aktienmarkt scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Angesichts fortwährender Allzeithochs bewerten die Märkte – und somit die Investoren – die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten 12 Monaten zunehmend als geringer. Laut einer Umfrage von Absolute Strategy Research prognostizieren 225 Fondsmanager, die gemeinsam Vermögen im Wert von 8 Billionen USD verwalten, eher ein sanftes Abbremsen der US-Wirtschaft. Ein konträres Bild zeichnet indes der US-Anleihenmarkt: Die anhaltend starke Inversion der Zinsstrukturkurve, bei der langfristige Anleihen geringere Renditen als kurzfristige aufweisen, signalisiert weiterhin eine erwartete Rezession. Die Federal Reserve Bank von New York veröffentlicht regelmäßig die aus der Zinsstrukturkurvenanalyse abgeleitete implizierte Rezessionswahrscheinlichkeit. Das ernüchternde Ergebnis lautet, dass weiterhin mit einer bevorstehenden Rezession zu rechnen ist. Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!

Die Dynamik der globalen Aktienmärkte entwickelte sich im März nahezu synchron: Der MSCI USA legte um +3,1% zu, dicht gefolgt vom japanischen MSCI mit +2,9%, dem MSCI China mit +2,8% und dem MSCI Europe mit +3,5%. US-amerikanische Unternehmensanleihen verzeichneten einen Gesamtgewinn von +1,3%, vergleichbar mit europäischen Unternehmensanleihen, die +1,08% zulegten.

Im März verzeichnete das Aktienportfolio erneut Zuwächse. Konsumgüterunternehmen wie Target und Dutch Brothers sowie der Zahlungsdienstleister PayPal führten die Liste der Gewinner an. Verluste mussten hingegen insbesondere Aktien von Unternehmen wie Zscaler, Crispr Therapeutics und Zoetis hinnehmen. Aktien von Upstart, Visa, Novo Nordisk, SAP und Microsoft wurden zugekauft. Auch das Anleiheportfolio erzielte erneut Wertsteigerungen, besonders Positionen mit höheren Risikoprämien oder langen Laufzeiten waren gefragt. Lediglich ein schwedischer Pfandbrief, US-Staatsanleihen mittlerer Laufzeit und eine Anleihe des Telekommunikationsunternehmens Altice sahen sich mit geringerer Nachfrage konfrontiert. US-Staatsanleihen mittlerer Laufzeit wurden im März verkauft.

Derzeit konzentrieren wir uns auf den kontrollierten Ausbau unserer Aktienpositionen, wobei die anspruchsvollen Bewertungen eine mindestens bedachte Portfolioausrichtung nahelegen.

Anfang vom Ende oder Ende vom Anfang?

Die Situation erinnert stark an die Dotcom-Blase im Jahr 2000: Ein einziges Unternehmen, Microsoft, ist mittlerweile 1,9-mal so viel wert wie alle DAX-Unternehmen zusammen. Dies geschieht, obwohl der DAX selbst von einem Höchststand zum nächsten eilt. Obgleich einiger besorgniserregender Parallelen hinkt der Vergleich dennoch. Ein günstiges Finanzumfeld (billiges Geld) ist eine essenzielle Voraussetzung für die Entstehung einer Spekulationsblase. Derzeit befinden sich die Zinssätze auf einem hohen Niveau, das wir seit Jahren nicht gesehen haben. Dennoch erleben wir eine außergewöhnliche Konstellation: Der Markt erreicht trotz einer vermeintlichen Überhitzung neue Höchstwerte, während gleichzeitig eine baldige Verbilligung des Geldes in Aussicht steht. Vor diesem Hintergrund könnte der Aufschwung, beispielsweise im Bereich der Technologieaktien, noch weiteren Spielraum haben. Für die Sichtweise der Investoren, die sich angesichts der „überdehnten“ Unternehmenskennzahlen (Bewertung, Gewinn etc.) unwohl fühlen, gibt es valide Argumente. Vielleicht hilft an dieser Stelle der augenzwinkernde Rat des berühmten Ökonomen John Maynard Keynes: „Der Markt kann sich länger irrational verhalten, als man selbst zahlungsfähig bleibt.“

Unter diesen Rahmenbedingungen stieg der MSCI USA im Februar um +5,2%, fast gleichauf mit dem japanischen MSCI mit +5,4% und übertroffen vom MSCI China mit +8,5%. Der MSCI Europe musste sich mit einer etwas geringeren Wertentwicklung von +1,8% zufriedengeben. Die amerikanischen Unternehmensanleihen verbuchten insgesamt einen Rückgang von -1,5%, ähnlich wie die europäischen Unternehmensanleihen mit -0,9%.

Unser Aktienportfolio konnte im Februar erneut überzeugen und wurde nicht verändert. Das Anleiheportfolio gab etwas an Wert ab. Insbesondere die weiterhin zögerliche Haltung der Fed bezüglich Zinssenkungen dämpft die Marktstimmung. Mit der Prämisse, die Duration im Portfolio etwas zu verkürzen, kauften wir US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit bis 2025 und erhöhten unser Engagement in Staatsanleihen der Dominikanischen Republik. Investiert wurde zudem in Unternehmensanleihen von Sampo OYJ, Becton Dickinson und Euroclear Investments. Anleihen der Unternehmen Thermo Fisher, CNH Industrial und Essity wurden verkauft.

Die positiven makroökonomischen Daten unterstützen derzeit die Aktienseite. Die ambitionierten Bewertungen sprechen jedoch für eine zumindest umsichtige Portfolioausrichtung.

Warten auf Godot

Die Situation erinnert an das Theaterstück „Warten auf Godot“: Seit Wochen warten die Finanzmärkte auf Impulse durch eine Zinssenkung oder wenigstens auf ein verlässliches Signal der Zentralbanken, wann es so weit sein könnte. Bislang vergeblich. In bewusst unverbindlicher Zentralbank-Manier konstatiert die Fed, dass die Inflation zwar schneller gesunken ist als erwartet, man sich jedoch nicht sicher sei, ob dieser Trend aufrechterhalten werden kann. Dies wäre aber die Voraussetzung für eine zeitnahe Zinssenkung. Die Zinsen sind zwar im Aufzug nach oben gefahren, auf dem Weg nach unten nehmen sie jedoch die Treppe.

Die Anleger müssen weiterhin geduldig sein und können sich vorerst an der alten Börsenweisheit "Wie der Januar, so das Jahr" festhalten. Diese hat seit 1938 immerhin in 74% der Fälle für den amerikanischen Markt recht behalten. Der MSCI USA stieg im Januar um +1,4%, der MSCI Europe ebenfalls um +1,5%, überflügelt vom japanischen MSCI mit +8,5%. China bleibt weiterhin im Krisenmodus und kämpft neben einer Immobilienkrise auch gegen Deflation. Folglich verbilligte sich der MSCI China um -10,5%. Während sich die amerikanischen Unternehmensanleihen (MSCI US IG Corporate Bond Index) unverändert zeigten, mussten ihre europäischen Pendants (MSCI EUR IG Corporate Bond Index) Abschläge von -1,5% hinnehmen.

Unser Aktienportfolio konnte im Januar erneut überzeugen. Technologieunternehmen wie Crowdstrike, SAP und Meta sowie der Spezialversicherer Kinsale führten die Gewinnerliste an. Verluste wurden hingegen bei dynamischen Titeln wie Upstart und Dutch Brothers sowie bei Unternehmen mit Geschäftsschwerpunkten in China, namentlich Alibaba, Baidu, Estée Lauder und Daqo, verzeichnet. Auch das Anleiheportfolio verbuchte einen Wertzuwachs. Insbesondere Positionen mit höheren Risikoprämien und kurzen Laufzeiten erfreuten sich einer starken Nachfrage. Langlaufende Staatsanleihen hatten aufgrund von Schwankungen in den Zinserwartungen mit einer schwächeren Nachfrage zu kämpfen. Wir haben Aktien der Deutschen Börse gekauft und Aktien von Estée Lauder verkauft. Auf der Anleiheseite erwarben wir neben US-Staatsanleihen auch kroatische, ungarische und brasilianische Staatsanleihen.

Während wir uns auf der Aktienseite noch abwartend verhalten, sind wir auf der Anleiheseite deutlich konstruktiver und bauen Positionen auf.

Let's Dance

Jeder kennt diese Prozedur: Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, rücken die Gedanken, wie man Silvester feiern soll, immer dringlicher in den Vordergrund. Egal, ob als Gastgeber oder Gast, die Erfahrung zeigt: Je höher die Erwartungen an eine Party sind, desto enttäuschender ist oft ihr Verlauf und umgekehrt. Ein ähnliches Phänomen lässt sich an den Finanzmärkten beobachten: Welcher Investor hofft nicht insgeheim auf eine Jahresendrally, die bestenfalls noch weit in den Januar hineinreicht? Dieses Jahr verlief jedoch etwas anders. Nach einem insgesamt starken Jahresverlauf mit den üblichen Korrekturen erlebten die Aktienmärkte bereits im November eine vorweggenommene Jahresendrally. Anleger, die im Hinblick auf den Jahreswechsel vorsichtiger agierten, wurden überrascht.

Im Dezember zeigten sich sowohl die Aktien- als auch die Anleihemärkte bestens gelaunt und in Partystimmung. Getrieben vom Boom der künstlichen Intelligenz, offensiver Positionierungen und der „Angst, etwas zu verpassen“, stieg der MSCI USA im Dezember um +4,4% und der MSCI Europe um +3,6%. Die asiatischen Märkte waren indes schwächer: Der japanische MSCI hielt seine Verluste mit -0,6% in Grenzen, während der chinesische MSCI um -2,6% zurückging. Die europäischen Unternehmensanleihen (MSCI EUR IG Corporate Bond Index) entwickelten sich mit +2,3% erfreulich, ihre amerikanischen Pendants (MSCI US IG Corporate Bond Index) mit +4,1% sogar hervorragend.

Unser Aktienportfolio verzeichnete im Dezember ebenfalls positive Erträge. Einige dynamische Wachstumsunternehmen, allen voran Upstart und Dutch Bros, führten neben Titeln mit starkem China-Bezug wie Estée Lauder und Daqo die Gewinnerliste an. Verluste mussten hingegen Unternehmen wie Lemonade und Crispr hinnehmen, die unter Gewinnmitnahmen litten. Europäische Werte wie SAP, Novo Nordisk und Allianz wurden zugekauft, während wir bei Microsoft und Apple Teilverkäufe durchführten.

Ebenfalls einen starken Wertzuwachs erzielte das Anleiheportfolio, in dem erneut Positionen mit längeren Laufzeiten sowie höheren Risikoprämien zulegten. Kurzlaufende Staatsanleihen waren weiterhin mit schwächerer Nachfrage konfrontiert. Wir haben das Portfolio um langlaufende französische Staatsanleihen erweitert.

Nach einem positiven Gesamtjahr 2023, aber anhaltenden Makrorisiken, starten wir mit einer umsichtigen Portfolioausrichtung in das neue Jahr.

Was würde Charlie sagen?

Der kürzlich verstorbene Charlie Munger – legendärer Investor und Mastermind hinter Warren Buffet – hielt mit seiner scharfen Zunge nie mit seiner Meinung zurück. Wie hätte Charlie die extremen Marktbewegungen im November kommentiert, als - angetrieben von Spekulationen - die Federal Reserve ihre aggressive Zinserhöhungsstrategie beendete und der S&P 500 um fast 9% anstieg? Ein Ereignis, das seit 1928 nur selten vorkam. Er hätte nüchtern darauf verwiesen, dass sich bei Aktieninvestitionen leidvolle Zeiten mit Freude abwechseln „und man lernen muss, damit zu leben“. Sein Lieblingszitat aus Rudyard Kipling‘s Gedicht „If“, das als Mahnung zudem über dem Eingang zum Centre Court in Wimbledon steht, sollte sich jeder Anleger zu Herzen nehmen: „Wenn du mit Sieg und Niederlage umgehen kannst / Und diese beiden Blender gleich behandeln kannst“. 

Die weltweiten Finanzmärkte ließen sich im November von der amerikanischen Zuglokomotive mitziehen: Der MSCI Europe verteuerte sich um 6,3%, der japanische MSCI um 5,9% und selbst der krisengeschüttelte chinesische Index schloss den Monat positiv mit +2,3% ab. Dem standen auch die europäischen Unternehmensanleihen (MSCI EUR IG Corporate Bond Index) mit +5,6%, respektive die amerikanischen Unternehmensanleihen (MSCI US IG Corporate Bond Index) mit +5,5%, kaum nach.

Unser aktives, auf Fundamentaldaten basierendes Investmentkonzept übertraf trotz herausfordernder Marktbedingungen die Vergleichsgruppe und besonders passive, ausgewogene Multi-Asset-ETFs in den vergangenen 12 Monaten und insbesondere seit Jahresbeginn.

Unser Aktienportfolio konnte im November positive Erträge verzeichnen. Crispr Therapeutics führte nach Zulassung des weltweit ersten Gen-Scheren-Medikaments die Gewinner an. Aber auch andere junge Wachstumsunternehmen wie Lemonade, Shopify, Crowdstrike und Zscaler profitieren vom aktuellen Makro-Umfeld. Verluste mussten hingegen vor allem Titel mit China-Umsätzen wie Alibaba, Daqo oder Estée Lauder hinnehmen. Einen Wertzuwachs erzielte analog das Anleiheportfolio, in dem vor allem Positionen mit längeren Laufzeiten sowie höheren Risikoprämien zulegten. Kurzlaufende Staatsanleihen waren zuletzt weniger gefragt. Neben der risikoinduzierten Reduktion in Thermo Fisher Scientific wurden mehrere Positionen erhöht, allen voran O’Reilly Automotive, Salesforce, Assa Abloy und ASML. Auf der Anleiheseite wurden US-Staatsanleihen mit kurzer Restlaufzeit abgebaut und hauptsächlich gegen langlaufende französische und amerikanische Staatsanleihen getauscht.

Den Rückenwind an den Finanzmärkten sehen wir positiv, die weiterhin bestehenden Makrorisiken implizieren jedoch eine umsichtige Portfolioausrichtung.

Kein goldener Oktober

Die täglichen Schlagzeilen, dominiert von Gewalt und militärischen Auseinandersetzungen, senden ein beunruhigendes Signal. Mit dem Konflikt in der Ukraine, der seit Februar 2022 die Aufmerksamkeit bindet, und dem jüngsten Angriff auf Israel am 7. Oktober richtet sich der Blick nun verstärkt auf den Nahen Osten. Die Finanzmärkte reagieren auf politische und marktgetriebene Turbulenzen wie Seismografen. Nicht unerwartet konzentriert sich das Interesse im aktuellen Konflikt auf den Ölpreis, der um 10% zulegte. Trotz einer späteren Abschwächung des Barrelpreises bleibt die Angst vor einer regionalen Eskalation ein Damoklesschwert über den Märkten. Die trübe Stimmung setzte sich im Oktober in Europa und den USA fort, verschärft durch zunehmende Kreditaktivitäten der US-Regierung, die die Renditen der Anleihemärkte auf das höchste Niveau seit 2007 trieben.

Vor diesem Hintergrund verzeichneten alle führenden Indizes einen Rückgang: Der MSCI China sank um 4,4%, der MSCI Europe um 3,6% und der MSCI USA um 2,4%. Auch der japanische MSCI entging dem globalen Trend nicht und büßte 3,1% ein (jeweils in lokaler Währung).

Unser aktives, auf Fundamentaldaten basierendes Investmentkonzept übertraf trotz herausfordernder Marktbedingungen die Vergleichsgruppe und besonders passive, ausgewogene Multi-Asset-ETFs in den vergangenen 12 Monaten und insbesondere seit Jahresbeginn.

Das Aktienportfolio erlitt im Oktober erneut Einbußen. Während Aktien mit bislang starker Jahresentwicklung wie Kinsale oder Upstart und chinesische Unternehmen wie Baidu und Daqo Kurskorrekturen verzeichneten, setzten sich Branchengrößen wie Microsoft und Novo Nordisk sowie Wachstumstitel wie Dutch Bros positiv ab. Das Anleiheportfolio zeigte sich ebenso rückläufig, allerdings moderater. Kurzläufer brachten positive Erträge, wohingegen Langläufer und Firmenbonds schwächelten. Gewinnrealisierungen durch Teilveräußerungen von Kinsale, Salesforce, Microsoft und DHL sowie der vollständige Verkauf von BMW senkten die Aktienquote. Anleiheseitig minimierten wir das Risiko durch Abstoß zweier Langläufer US-Staatsanleihen. Zudem nahmen wir das Rückkaufangebot für Jaguar Land Rover zu einem attraktiven Preis an.

In Anbetracht der geopolitischen Lage und anhaltender wirtschaftlicher Bedenken halten wir an einer besonnenen Portfoliostrategie fest.

MiFID II

MiFID-II-Produktinformationen

Seit dem 3. Januar 2018 müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die Wertpapierdienstleistungen im Rahmen der Richtlinie 2014/65/EU (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, Markets in Financial Instruments Directive – „MiFID II“) anbieten, bestimmte neue Auflagen hinsichtlich des Vertriebs von Investmentfonds im Rahmen der jeweiligen Durchführungsgesetze in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union einhalten.

Gemäß dieser Regeln sind Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, den Zielmarkt für jedes von ihnen vertriebene Finanzinstrument zu ermitteln bzw. zu überprüfen und genauer zu bestimmen. Dies bedeutet, sie müssen die Art(en) von Kunden angeben, mit deren Bedürfnissen, Eigenschaften und Zielen das Finanzinstrument kompatibel ist. Ferner führt MiFID II neue Offenlegungspflichten in Bezug auf die Kosten ein, die sowohl auf quantitativer als auch auf qualitativer Ebene auf eine steigende Kostentransparenz für Anleger abzielen. Dementsprechend müssen Wertpapierdienstleistungsunternehmen dem Kunden sämtliche relevanten Kosten offenlegen, d. h. sowohl hinsichtlich der Wertpapierdienstleistung als auch hinsichtlich des Produkts. Diese Kosten müssen zusammengefasst und sowohl ex ante (also vor dem Kauf eines Produkts durch den Kunden) sowie mitunter auch ex post während der Haltedauer auf mindestens jährlicher Basis zur Verfügung gestellt werden.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft der BlackPoint Evolution Fund, IPConcept (Luxemburg), unterstützt diesen Prozess, indem sie die maßgeblichen Daten an die Wertpapierdienstleistungsunternehmen liefert, um es diesen zu ermöglichen, ihre neuen gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen.

Wichtige Hinweise

Im Interesse einer gesteigerten Transparenz werden die Zielmarktangaben und wesentliche Informationen zu den Produktkosten unter MiFID II zusätzlich oben im Bereich „Übersicht“ für den betreffenden Investmentfonds angegeben. Diese werden auf freiwilliger Basis zur Verfügung gestellt und sind für sich genommen, ohne weitere Erläuterungen und zusätzliche Informationen, d. h. insbesondere die Informationen, die in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. Verkaufsprospekt, KID) enthalten sind, möglicherweise nicht ausreichend oder geeignet, um einen potenziellen Anleger beim Treffen einer sachkundigen Anlageentscheidung zu unterstützen. Daher wird empfohlen, dass Anleger zudem sorgfältig die Verkaufsunterlagen vor einer möglichen Anlageentscheidung lesen und, insbesondere bei Fragen, Rücksprache mit ihrem Anlageberater halten.

Die Informationen zu den laufenden Produktkosten können von den Angaben zu Kosten in den entsprechenden Verkaufsunterlagen des Investmentfonds (z. B. den KID) abweichen. Dies liegt darin begründet, dass die Anforderungen zur Angabe der laufenden Kosten und Gebühren auf Produktebene gemäß den neuen MiFID-II-Regeln über die bestehenden Offenlegungsverpflichtungen, die für Vermögensverwaltungsgesellschaften im Rahmen ihrer jeweiligen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen (d. h. der OGAW-Richtlinie und deren jeweiligen nationalen Umsetzungsgesetzen) gelten, hinausgehen. Beispielsweise sind die geschätzten Transaktionskosten eines Investmentfonds nicht Bestandteil der Beschreibung der laufenden Kosten in den wesentlichen Anlegerinformationen, die von der Verwaltungsgesellschaft erstellt werden. Im Rahmen von MiFID II muss ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen jedoch solche Kosten als Bestandteil der Kosten des Produkts rechtzeitig vor einer Anlageentscheidung eines potenziellen Anlegers offenlegen. Somit können die obenstehend als „Gesamte laufende Kosten des Produkts“ angegebenen laufenden Kosten in Verbindung mit dem Produkt aufgrund von Unterschieden bei der Berechnungs- und Offenlegungsmethodik von den Verkaufsunterlagen des Fonds abweichen.

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