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Gold und Silber verabschiedeten sich mit einem Paukenschlag aus dem Januar. Was traditionell als Stabilitätshort gilt, glich zuletzt einem nervösen Casino. Diese Unruhe strahlt mittlerweile spürbar auf Aktien, Anleihen und Währungen aus. Die Edelmetalle wurden Opfer ihres eigenen Erfolgs: Getrieben von Momentum und Kreditwetten mutierten die „Sicheren Häfen“ zu volatilen Spekulationsobjekten. Diese fundamentale Entkopplung mahnt zur Vorsicht. Die Überhitzung im Edelmetallsektor wirft Fragen für andere Segmente auf – insbesondere mit Blick auf die ambitionierten Bewertungen der KI-Giganten. In diesem Umfeld ist diszipliniertes Risikomanagement unser wichtigster Einsatz.
Parallel dazu hat das Konzentrationsrisiko spürbar zugenommen: Ein immer kleinerer Kreis marktführender Titel trägt einen historisch hohen Anteil der Indexentwicklung (Abb. 1) – mit entsprechenden Folgen für Diversifikation und Risikoprofile. Die Indexführung hat sich fundamental verschoben – von Energie- und Finanzwerten hin zu dominanten globalen Tech-Konzernen.
Die Kurse stiegen: An den Aktienmärkten führten China (+5,0 %) und Japan (+4,9 %) die Rally an, gefolgt von Europa (+3,1 %) und den USA (+1,2 %). Auch der Rentenmarkt tendierte freundlich: Europäische Staats- und Unternehmensanleihen legten um 0,7 % bzw. 0,8 % zu, US-Papiere schlossen stabil bis fest (Treasuries 0,0 %, Corporates +0,2 %; alle Angaben in lokaler Währung).
Abb 1: Die fünf größten Titel im S&P 500 vereinen 29,5 % Indexgewicht* auf sich – nahezu eine Verdreifachung gegenüber 2010.
| Gesamtgewicht der größten fünf Titel im S&P 500 (%) | |
| 2010 | 10,6 |
| 2011 | 11,9 |
| 2012 | 11,9 |
| 2013 | 9,9 |
| 2014 | 10,3 |
| 2015 | 11,3 |
| 2016 | 10,6 |
| 2017 | 13,3 |
| 2018 | 14,8 |
| 2019 | 16,8 |
| 2020 | 21,8 |
| 2021 | 23,1 |
| 2022 | 18,4 |
| 2023 | 23,4 |
| 2024 | 26,7 |
| 2025 | 29,5 |
* Quelle: Bloomberg, S&P
Unser aktiver Investmentansatz hat sich in den vergangenen Jahren über verschiedene Zeiträume hinweg bewährt (Abb. 2) und Spitzenpositionen innerhalb seiner Vergleichsgruppe (Morningstar Mischfonds ausgewogen Global, Abb. 3) erzielt – sowohl im Gesamtvergleich als auch im direkten Wettbewerb mit passiven, ausgewogenen Multi-Asset-ETFs (60/40).
| Abb. 2 Wertentwicklung am 31.01.2026 in Prozent |
|
|---|---|
| 1 Monat | +2,3 |
| Lfd. Jahr | +2,3 |
| 1 Jahr | +5,3 |
| 2 Jahre | +19,3 |
| 3 Jahre p.a. | +9,4 |
| 2024 | +12,6 |
| 2023 | +11,7 |
| Seit Auflage | +15,2 |
| 12-Monats-Perioden | |
| Am Tag der Anlage (Ausgabeaufschlag) | 0,0 |
| 31.01.2025 - 31.01.2026 | +5,3 |
| 31.01.2024 - 31.01.2025 | +12,3 |
| 31.01.2023 - 31.01.2024 | +8,9 |
| Quelle: CleverSoft, 31.01.2026. Aufgrund der längsten Historie und des größten Volumens weisen wir hier die Daten für die Anteilsklasse D aus (weitere Anteilsklassen). Bei den Angaben handelt es sich um Vergangenheitsdaten, die keinen Indikator für zukünftige Entwicklungen darstellen. Die Verwaltungs- und Depotbankvergütung sowie alle sonstigen Kosten, die dem Fonds belastet wurden, sind in der Berechnung enthalten. |
|
| Abb. 3 Fonds-Vergleichsgruppe** Prozentrang-Platzierung* für Wertentwicklung |
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|---|---|---|---|---|---|
| Lfd. Jahr | 2 Jahre | 3 Jahre | 2025 | 2024 | 2023 |
| 18 % | 25 % | 13 % | 46 % | 14 % | 12 % |
| 1. Quintil | 1. Quartil | 1. Quintil | 2. Quartil | 1. Quintil | 1. Quintil |
| Quelle: Morningstar, per Monatsultimo, 31.01.2026. Aufgrund der längsten Historie und des größten Volumens weisen wir hier die Daten für die Anteilsklasse D aus. * Ein Prozentrang von 20% bedeutet beispielsweise, dass 80% der Fonds in der Vergleichsgruppe schlechter und 20% gleich oder besser als der BlackPoint Evolution Fund D performt haben. ** Morningstar Mischfonds ausgewogen Global |
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Das Aktienportfolio legte zu. Gewinner waren insbesondere der Pharmasektor (Novo Nordisk, Johnson & Johnson) sowie Kommunikationsdienstleister (Meta, Alphabet, Baidu). Auch ASML, Eon, Alibaba und Ducommun lieferten positive Beiträge, während Finanzwerte wie Upstart, Visa, EQT und Allianz belasteten. Das Rentensegment profitierte von sinkenden Renditen bei Staatsanleihen (Frankreich, Rumänien, Mexiko) und Unternehmensanleihen (SBB, Organon). Lediglich Air Baltic verzeichnete einzeltitelbedingte Einbußen.
Wir bauten Positionen in Ducommun, Howmet, Eon, Nebius, Nestlé, Dutch Bros, Nvidia und Siemens aus. Reduziert wurde das Engagement bei Allianz, Broadcom, Mercedes, Novo Nordisk, Unilever und Visa; Roper wurde komplett verkauft. Im Anleihesegment tauschten wir Euroclear und französische Staatsanleihen gegen Reach Subsea und britische Staatstitel. Zudem wurden Gold, Cat-Bonds und Rohstoffe aufgestockt, CO2-Zertifikate leicht reduziert. Robustes Wachstum dient als wichtiges Gegengewicht zu Bewertungssorgen.
Wir bleiben für Aktien konstruktiv, setzen jedoch weiterhin auf Besonnenheit und gezielte Diversifikation.
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